Überzeugender Ausblick
S&P hebt Bonitätsnote von BASF an

Im Zusammenhang mit Ratingagenturen fällt zur Zeit meist das Wort „Herabstufung“. Doch dass es auch anders geht, beweist BASF. Nach beeindruckenden Geschäftszahlen hob S&P die Bonitätseinstufung des Chemiekonzerns an.
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Frankfurt Das langfristige Rating sei auf „A+“ von bislang „A“ hochgesetzt worden, der Ausblick für die Einstufung sei stabil, teilte S&P am Dienstag mit. Die Geschäftszahlen von BASF zum ersten Quartal seien beeindruckend gewesen. Zudem werde das Kreditprofil des Konzerns wohl deutlich besser als bislang erwartet ausfallen. S&P gehe davon aus, dass sich das Management für 2011 die Schuldenreduzierung als eine vorrangige Aufgabe auf die Fahnen geschrieben habe. Da BASF aktuell mit der Integration der Spezialchemiefirma Cognis beschäftigt sei, rechne S&P zudem kurzfristig nicht mit weiteren mittelgroßen Zukäufen. 

Die Ratingagtentur hatte die Bonitätsnote von BASF im vergangenen Jahr vor allem wegen Übernahmen und des Anstiegs der Verschuldung nach unten gesetzt. BASF hatte 2010 die Spezialchemiefirma Cognis mit Sitz in Monheim bei Köln einschließlich Schulden für 3,1 Milliarden Euro von den Beteiligungsfirmen Permira, Goldman Sachs und SV Life Sciences übernommen. Die Note für die kurzfristige Bonität beließ S&P bei „A-1“.

 

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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