Uhrenindustrie
Swatch trotzt dem starken Franken

Die Turbulenzen an den Währungsmärkten lässt Swatch-Chef Nick Hayek kalt. Die Umsatzziele haben Bestand. Bald könnte der Umsatz sogar mehr als zehn Milliarden Euro betragen.
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Trotz der anhaltenden Stärke des Schweizer Franken gegenüber dem Euro und dem Dollar hält der Schweizer Uhrenhersteller Swatch Group an der Umsatzprognose von acht Milliarden Franken fest. Das sagte Swatch-Chef Nick Hayek in einem Interview mit dem Handelsblatt (Mittwochsausgabe). Auf die Frage, ob die Umsatz-Prognose für 2012 noch gültig sei, antwortete Hayek: "Ja. Das ist ambitiös. Wir kämpfen dafür." 2011 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 7,14 Milliarden Franken.

Die Swatch Group produziert mit seinen 150 Werken zu 95 Prozent in der Schweiz und leidet damit unter der Frankenstärke. Laut Hayek koste einen Rappen Veränderungen beim Wechselkurs dem Unternehmen 30 Millionen Franken Umsatz. Sollten sich Euro und Dollar zum Franken wieder erholen, hält Hayek mittelfristig für möglich, dass sein Konzern die Marke von zehn Milliarden Franken Umsatz schafft. "Ich hoffe, der Euro erholt sich auch. Dann können wir auch bald die zehn Milliarden-Umsatzmarke knacken. Nur durch organisches Wachstum."

Hayek zeigte sich nicht beunruhigt. dass eine Abschwächung der Wirtschaft Chinas den Uhrenabsatz treffen könne. "Als Swatch Group sind wir über Regionen und in allen Marktsegmenten diversifiziert, von der Masse bis zum Luxus. Das Wachstum ist breit abgestützt. Mich beunruhigt viel mehr der immer größer werdende Einfluss der Börse und der Finanzwelt als mögliche Probleme in China", sagte Hayek.

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