Ulrich Thibaut neuer Forschungsvorstand
Altana geht auf die Suche nach Produktpartnern

Der Bad Homburger Pharma- und Spezialchemiekonzern Altana will bei der Medikamentenentwicklung mehr auf Partnerschaften und Kooperationen setzen.

HB FRANKFURT. Das kündigte Konzernchef Nikolaus Schweickart am Mittwoch auf der Hauptversammlung des Unternehmens in Frankfurt an. „Wir möchten uns dabei flexible Gestaltungsoptionen offen halten für Joint Ventures, Produktakquisitionen, Forschungskooperationen und strategische Allianzen mit anderen Unternehmen“, sagte er weiter. Altana sei in der Pharmasparte gut aufgestellt, derartige Modelle aktiv anzugehen, ergänzte er. Der Konzernchef bekräftige die Gewinn- und Umsatzziele für dieses Jahr.

Grund der Öffnung zur Zusammenarbeit seien die stark gewandelten Rahmenbedingungen in der Arzneimittelindustrie, führte der Konzernchef aus. So würden die Kosten für die Entwicklung neuer Medikamente deutlich steigen, auch stünden die Gesundheitsbehörden unter Druck, die Zulassungsanforderungen für neue Arzneien zu erhöhen. „Gleichzeitig wird die Vermarktungszeit kürzer, insbesondere wegen der wachsenden Konkurrenz der Generika-Hersteller“, sagte der Altana-Chef. Die Zeit, in der forschende Arzneimittelhersteller in einem margenstarken Umfeld agieren, nehme ab.

Für die Jahre 2005 bis 2007 plant Altana mit einem Forschungsbudget im Konzern von 1,5 Milliarden Euro. „In den drei Jahren 2005 bis 2007 wollen wir an unserem hohen Investitionsvolumen von rund 750 Millionen Euro ebenso festhalten“, sagte Schweickart.

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