Umbau des Konzerns geplant: Stapler bescheren Jungheinrich guten Gewinn

Umbau des Konzerns geplant
Stapler bescheren Jungheinrich guten Gewinn

Der Gabelstaplerhersteller Jungheinrich hat im abgelaufenen Jahr gut verdient, was auch die Aktionäre zu spüren bekommen sollen. Interessanter für die Mitarbeiter dürfte aber die Meldung sein, dass das Unternehmen kräftig umbauen will.

HB HAMBURG. Bei einem um 6 Prozent auf 1,75 Mrd. Euro gekletterten Umsatz erhöhte sich der operative Gewinn (Ebit) um 10 Prozent auf 118 Mill. Euro, wie Jungheinrich am Freitag in Hamburg mitteilte. Die Umsatzrendite lag bei 6,8 Prozent nach 6,5 Prozent im Vorjahr. Zum Überschuss (2005: 62 Mill. Euro) machte Jungheinrich keine Angaben.

Die Dividende soll um 3 Cent auf 48 Cent je Stamm- und auf 54 Cent je Vorzugsaktie aufgestockt werden. Detaillierte Informationen zum Geschäftsjahr 2006 will das Unternehmen erst am 11. April vorlegen.

Um im Wettbewerb flexibler zu werden, will Jungheinrich seine gesellschaftsrechtliche Struktur ändern. Neben der Management-Holding für unter anderem Vertrieb, Technik und Finanzen sollen operative Einheiten wie der Vertrieb Deutschland und das Werk in Norderstedt bei Hamburg als AG & Co. KG geführt werden. Die Neuordnung werde für die betroffenen Mitarbeiter keine wirtschaftlichen Nachteile zur Folge haben, hieß es.

Die neue Struktur soll dem Aufsichtsrat am 27. März 2007 zur Zustimmung und der Hauptversammlung am 5. Juni 2007 zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Die Umsetzung ist im laufenden Geschäftsjahr geplant.

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