Umbau moniert
Gericht wiegelt Züblin-Klagen ab

Das Stuttgarter Oberlandesgericht (OLG) hat mehrere Berufungsklagen der Industriellenfamilie Lenz wegen Umstrukturierungsmaßnahmen beim Baukonzern Züblin zurückgewiesen.

dpa-afx STUTTGART. Die Zweckmäßigkeit der Umstrukturierungen bei Züblin unterliege nur eingeschränkt einer gerichtlichen Nachprüfung, begründete der 20. Zivilsenat laut einer Mitteilung vom Mittwoch unter anderem die Zurückweisung von drei Berufungen gegen Urteile des Landgerichts Stuttgart. Die Revision wurde nicht zugelassen.

Hintergrund der Auseinandersetzung ist die Integration der deutschen Tochter des österreichischen Baukonzerns Strabag in die Stuttgarter Züblin AG sowie die Integration von Züblin in den Strabag-Konzern. Lenz hatte in diesem Zusammenhang verschiedene Hauptversammlungsbeschlüsse von Züblin angefochten. Die Strabag besitzt rund 57 Prozent von Züblin, die Stuttgarter Familie Lenz 43 Prozent. Die Stuttgarter hatten in dem erbitterten Übernahmekampf um Züblin 2005 selbst die Mehrheit bei dem Stuttgarter Baukonzern angestrebt, waren Strabag aber unterlegen. Seitdem wird die Auseinandersetzung vor allem im Gerichtssaal geführt.

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