Umbaupläne So will der traditionelle Maschinenbauer Heideldruck digital werden

Der Verkauf von Druckmaschinen ist nicht mehr das Hauptgeschäft. Wie sich der Mittelständler wandelt und warum die Strategie aufgehen könnte.
Der Verkauf von Druckmaschinen ist nicht mehr das Hauptgeschäft. Quelle: dpa
Werkshalle von Heideldruck

Der Verkauf von Druckmaschinen ist nicht mehr das Hauptgeschäft.

(Foto: dpa)

FrankfurtDen Namen „Heideldruck“ hört Ulrich Hermann nicht so gerne. Der stehe zu sehr für die Vergangenheit von Heidelberger Druckmaschinen. „Heidelberger“ sei neutraler und damit passender. Schließlich kümmere sich der Konzern mittlerweile immer stärker um Geschäfte auch jenseits der Herstellung von Druckmaschinen.

Konzernvorstand Hermann ist der Chief Digital Officer, nennt sich selber gerne „Digitalo“. Die Position wird bei Heidelberger immer wichtiger. Die digitale Verarbeitung von Informationen ermöglicht dem Traditionsunternehmen neue Geschäftsideen – im Kerngeschäft mit Druckmaschinen, aber auch darüber hinaus. „Das mittelfristige Ziel ist es, Heidelberg zu einem digitalen Ökosystem für die industrielle Wertschöpfung zu machen“, erklärt Hermann.

 
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