Umsatz des Rüstungs- und Automobilzuliefer-Konzerns soll steigen
Rheinmetall will dauerhaft zulegen

Der Rüstungskonzern und Automobilzulieferer Rheinmetall geht für die nahe Zukunft von einem durchschnittlichen Umsatzwachstum von fünf Prozent jährlich aus.

HB DÜSSELDORF. Das Wachstum solle über Innovation und globale Präsenz erzeugt werden, bestätigte am Montag ein Sprecher des Unternehmens entsprechende Äußerungen von Konzernchef Klaus Eberhardt. Dieser hatte in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ zudem gesagt, spätestens 2006, womöglich schon Ende 2005, erreiche Rheinmetall eine Rendite beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von sieben Prozent.

Bereits in den vergangenen Jahren sei das Ergebnis überproportional gewachsen, weil Rheinmetall die Renditen deutlich gesteigert habe. „Auch dieses Jahr ist das der Fall.“ So sei die Ebit-Rendite im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahr von 2,8 auf 5,5 Prozent geklettert. Ausschlaggebend werde die Sparte Automobilzulieferung sein, sagte Eberhardt. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres hatte Rheinmetall vor allem dank seiner Tochter Kolbenschmidt Pierburg deutlich mehr verdient und die Erwartungen des Marktes weit übertroffen.

Zu einer möglichen Fusion im Rüstungsbereich mit dem Konkurrenten Krauss-Maffei Wegmann wollte sich Eberhardt nicht äußern. Es sei jedoch klar, dass es zur Konsolidierung der Rüstungsbranche in Europa kommen werde, sagte er. „Mittelfristig sollten wir auch in Deutschland Kräfte bündeln.“

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