Umsatz gesteigert
Emil Frey setzt auf Mehrmarken-Händler

Der größte Ford-Händler Europas und Hyundai- und Subaru-Importeur in Deutschland, die schweizerische Emil Frey Gruppe, will nach der Lockerung der EU-Vorschriften für den Neuwagenverkauf bei ihren Händlern verstärkt mehrere Marken verkaufen.

Reuters STUTTGART. Weitere Standorte sollten in Mehrmarken-Betriebe umgewandelt werden, sagte Frey-Geschäftsführer Gerhard Schürmann am Mittwoch in Stuttgart. Auch die zum Konzern gehörende Schwabengarage AG, die alle Ford-Marken vertreibt, soll ihr Händlernetz erweitern. In Süddeutschland will Frey auch den Toyota- und Lexus- Vertrieb ausbauen.

Im ersten Halbjahr steigerte die SG Holding AG & Co KG, die das Ford- und Hyundai-Geschäft von Frey in Deutschland führt, ihren Umsatz nach Unternehmensangaben um 3,1 Prozent auf 866,6 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr hatten das Import- und das Finanzdienstleistungsgeschäft und der Gebrauchtwagenverkauf das Minus im Neuwagenverkauf mehr als wett gemacht. Der Umsatz der SG Holding stieg 2002 nur marginal auf 1,56 (2001: 1,55) Milliarden Euro, das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich aber auf 12,96 von 2,17 Millionen Euro.

Frey hatte die SG Holding (Schwabengarage) vor vier Jahren übernommen und von der Börse genommen. Die Leasinggesellschaft LHS hatte Frey im Mai an die Stuttgarter SüdLeasing und den Kfz-Dienstleister Dekra verkauft.

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