Umsatz gestiegen
Wyeth-Gewinn ist zurückgegangen

Der US-Pharmakonzern Wyeth hat wegen einmaliger Aufwendungen im Bereich Forschung und Entwicklung im ersten Quartal 2004 einen Gewinnrückgang verbucht. Dafür wurde aber dank der starken Nachfrage nach verschreibungspflichtigen Medikamenten mehr umgesetzt.

HB NEW YORK. In den Monaten Januar bis März habe Wyeth einen Nettogewinn von 749,7 Mill. Dollar erwirtschaftet, teilte der weltweit zehntgrößte Arzneimittelhersteller am Mittwoch mit. Im vergangenen Jahr hatte Wyeth in ersten Quartal durch Einmalerträge aus dem Verkauf seines Anteils an dem Biotechnologie-Unternehmen Amgen einen Überschuss von 1,28 Mrd. Dollar ausgewiesen. Ohne Sonderposten in beiden Quartalen habe Wyeth einen Gewinn je Aktie von 0,63 Dollar nach 0,54 Dollar vor einem Jahr verzeichnet. Analysten hatten im Durchschnitt mit 0,55 Dollar je Anteilsschein gerechnet.

Getrieben vom Verkauf des Athritismittels Enbrel und von Effexor, einem Medikament gegen Depressionen, setzte das Unternehmen im Quartal mit vier Mrd. Dollar neun Prozent mehr um als vor einem Jahr. Mit Rapamune, das die erneute Verstopfung gedehnter Arterien verhindern soll, verbuchte Wyeth einen Umsatzanstieg von 31 % auf 58 Mill. Dollar.

Weyth teilte ferner mit, das Unternehmen habe im ersten Quartal 145,5 Mill. € an die belgische Solvay Pharmaceuticals im Rahmen einer Forschungsvereinbarung gezahlt. Ohne Berücksichtigung dieser Zahlung bekräftigte Wyeth seine Prognose für das laufende Jahr von einem Gewinn je Aktie zwischen 2,6 und 2,7 Dollar.

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