Umsatz gesunken
Währungseffekte belasten Faber-Castell

Beim weltweit größten Bleistifthersteller Faber- Castell haben im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut Währungseffekte kräftig auf den Umsatz gedrückt. Vor allem durch die Schwäche des brasilianischen Real sei der Gruppen-Umsatz um acht Prozent gesunken, sagte der Chef des Familienunternehmens, Anton Wolfgang Graf von Faber-Castell.

HB MÜNCHEN. Die im Geschäftsjahr 2002/03 (zum 31.3.) verbuchten Währungsbelastungen setzten sich auch im laufenden Geschäftsjahr fort, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit: „Das laufende Geschäftsjahr sieht Faber-Castell als äußerst schwierig.“

Das 1761 gegründete Familienunternehmen beschäftigt in Brasilien 2800 seiner weltweit 5500 Mitarbeiter und betreibt in dem Land die größte Farbstiftfabrik der Welt.

In den ersten fünf Monaten von April bis August 2003 sei der Konzernumsatz wegen der schleppenden Weltkonjunktur und der anhaltenden Schwäche des brasilianischen Real um 13 % auf 88,6 Mill. € gesunken. Den Löwenanteil seines Umsatzes macht Faber-Castell im Herbst, wenn in vielen Ländern das neue Schuljahr beginnt.

Im Gesamtjahr strebe die Gruppe einen Umsatz auf Vorjahresniveau an, hieß es. Wichtiger sei es jedoch, das Ergebnis des Vorjahres zu übertreffen. „Im Vordergrund steht nicht der Umsatz per se, sondern die Ertragssteigerung“, sagte ein Sprecher.

2002/03 hatte Faber-Castell wegen der Real-Schwäche einen Umsatzrückgang auf 276 (Vorjahr: 300) Mill. € erzielt, dabei aber den Gewinn vor Steuern auf 12,6 (8,3) Mill. € gesteigert. Der Sprecher sagte, der Ergebnisanstieg sei unter anderem durch bessere Erträge in Argentinien erreicht worden.

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