Umsatz-Minus
Bei Bahlsen bröckelt der Umsatz

Bahlsen kämpft gegen Kostensteigerungen und Konsumzurückhaltung: Der Hersteller von Keksen, Kuchen und Schokoladenriegeln hat 2004 beim Umsatz zwar noch um zwei Prozent auf 545 Mill. Euro zugelegt, in den ersten fünf Monaten 2005 sei aber ein Minus von einem Prozent verzeichnet worden.

HB HANNOVER. Zum Ergebnis machte Geschäftsführer Werner Bahlsen am Dienstag keine Angaben. Das Unternehmen schreibe schwarze Zahlen. Der Marktanteil sank 2004 von 19,4 auf 18,3 Prozent.

Der Finanzchef des Familienunternehmens, Momme Petersen, sagte, nach einem „schwierigem Start ins Jahr“ hoffe man, 2005 das Vorjahresniveau noch zu erreichen. Derzeit gebe es stark schwankende Umsätze, die deutlich von äußeren externen Faktoren abhängig seien. Dazu gehörten kräftig gestiegene Rohstoffpreise, unter anderem bei Haselnüssen, aber auch ein europaweit eingetrübtes Konsumklima und das weitere Vorrücken der Discounter.

„Wir erleben, dass für Konsumgüter das Portemonnaie häufig zugehalten wird“, sagte Bahlsen. Preissteigerungen seien auf dem Markt für Süßgebäck zur Zeit kaum durchzusetzen. Deshalb seien kontinuierliche Kostensenkungen notwendig, um Erlösschwankungen und Steigerungen bei Rohstoffpreisen oder Sachkosten auszugleichen.

Zur Optimierung der Prozesse habe Bahlsen seit dem vergangenen Jahr auch konsequent Produkte vom Markt genommen, die nicht genügend Käufer fänden. Insgesamt waren es 20 Einzelprodukte. „Wir sortieren die Schwachen aus und forcieren die Starken“, sagte Bahlsen. Der Konzern beschäftigt derzeit nach eigenen Angaben etwa 3650 Mitarbeiter und damit rund 80 weniger als vor einem Jahr.

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