Umsatz sieben Prozent gestiegen
Lanxess kehrt in die Gewinnzone zurück

Der neue Chemiekonzern Lanxess hat im vergangenen Jahr bei steigenden Umsätzen operativ wieder einen Gewinn erzielt.

dpa-afx LEVERKUSEN. Der neue Chemiekonzern Lanxess hat im vergangenen Jahr bei steigenden Umsätzen operativ wieder einen Gewinn erzielt. Der Umsatz habe sich im Berichtszeitraum um mehr als sieben Prozent auf 6,773 Mrd. Euro erhöht, teilte das vormals zum Bayer-Konzern gehörende Unternehmen am Dienstag bei Vorlage der Eckdaten 2004 in Leverkusen mit. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) verbesserte sich von minus 1,3 Mrd. Euro im Vorjahr auf plus 59 Mill. Euro 2004.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (Ebitda) und vor Sondereinflüssen kletterte um 44 Prozent auf 447 Mill. Euro. Die Ebitda-Marge vor Sondereinflüssen liegt damit bei rund sieben Prozent. Die Entwicklung zeigt nach Einschätzung von HVB-Analyst Andreas Heine, dass der Konzern bei der Ertragslage vorankomme. Die Ertragslage sei aber nach wie vor noch nicht gut. Die Aktie verlor am Vormittag um 0,30 Prozent auf 16,45 Euro.

Im vierten Quartal legte der Umsatz um 16 Prozent auf 1,726 Mrd. Euro zu. Grund waren dem Unternehmen zufolge höhere Verkaufsmengen im Geschäftsfeld Styrenic Resins (STY). Das Ebitda vor Sondereinflüssen kletterte auf 62 Mill. Euro nach einem Verlust von 14 Mill. Euro im Vorjahr. Der Konzern wies im Schlussquartal 2004 operativ (Ebit) einen Verlust von 17 Mill. Euro aus. Ein Jahr zuvor war noch ein Fehlbetrag von 1,2 Mrd. Euro ausgewiesen worden. Die Nettoverschuldung verringerte sich 2004 auf rund 1,1 Mrd. Euro.

Bayer hatte im vergangenen Jahr einen Großteil des Chemie- und rund ein Drittel des Polymergeschäfts in Lanxess gebündelt. Ende Januar ist der neue Chemiekonzern an die Börse gegangen. Die vollständige Bilanz für 2004 will der Konzern am 26. April in Köln vorlegen.

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