Umsatz sinkt leicht
Export für Miele immer wichtiger

Der Hausgerätehersteller Miele hat im Geschäftsjahr 2003/04 einen leichten Umsatzrückgang um rund zwei Prozent hinnehmen müssen.

HB GÜTERSLOH. Der Hausgeräte-Hersteller Miele hat im abgelaufenen Geschäftsjahr (zum 30. Juni) zwar im Ausland zugelegt, aber wegen des schlechten Inlandsgeschäfts den Umsatzverlust verzeichnet. Wie das familiengeführte Unternehmen am Donnerstag in Gütersloh bekannt gab, stieg der Umsatz im Ausland um 2,1 % auf 1,45 Mrd. €. In Deutschland litt die Nachfrage jedoch unter der Kaufzurückhaltung der Kunden und sank um 9,1 %. Der Auslands-Anteil am Miele-Umsatz erhöhte sich von 67 auf 69 %. Währungsbereinigt sei aber nur der Umsatz des Vorjahres erzielt worden, hieß es. Insgesamt sank der Gruppenumsatz von 2,19 Mrd. auf 2,15 Mrd. €.

Miele sei aber zuversichtlich, in den nächsten Monaten auch in Deutschland wieder Zuwächse zu erzielen. „Der Trend weist in Richtung Konjunkturaufschwung“, sagte eine Unternehmenssprecherin. Allerdings erwartet der Hausgeräte-Hersteller in erster Linie aus dem Ausland Umsatzwachstum. Den größten Anteil am Auslandsumsatz hatten im vergangenen Jahr die Niederlande, gefolgt von der Schweiz, Frankreich, Großbritannien, Österreich und den USA. Zuwächse gab es auch bei den Vertriebsgesellschaften in Spanien, Finnland, Dänemark, Irland und Griechenland, Russland, Tschechien und der Türkei. Auch die Vertriebsgesellschaften außerhalb Europas seien gewachsen.

Im Unternehmen arbeiteten mit 15 100 Menschen rund 70 Beschäftigte weniger als im Vorjahr. Wie vereinbart werde es am Standort Gütersloh in diesem Jahr noch drei Wochen Kurzarbeit geben, sagte die Sprecherin.

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