Umsatz stieg um 1,3 Prozent
Vattenfall kann Vorsteuergewinn um 25 Prozent steigern

Der schwedische Energiekonzern Vattenfall hat seinen Vorsteuergewinn 2004 um 25 Prozent auf 18,8 Milliarden schwedische Kronen (2,1 Mrd. Euro) gesteigert und in Deutschland die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft.

HB STOCKHOLM. Der Vorsteuergewinn der Muttergesellschaft stieg um 25 Prozent auf 18,8 Milliarden schwedische Kronen (2,1 Mrd Euro), wie das Staatsunternehmen am Freitag in Stockholm mitteilte. Auch bei der deutschen Tochter Vattenfall Europe zeichne sich dank massiver Kostensenkungen ein positives Ergebnis ab. Genauere Angaben dazu sollen bei der Bilanzvorlage am 3. Mai gemacht werden. „Wir haben unsere Einsparziele weitestgehend erreicht“, sagte Vattenfall-Europe-Chef Klaus Rauscher.

In die Bilanz des Gesamt- Konzerns haben die deutschen Gesellschaften einen 15 Prozent höheren Betriebsgewinn von 7,1 Milliarden Kronen (787 Mio Euro) eingebracht. Wegen der Berechnung nach schwedischem Standard ist dies aber nicht mit dem deutschen Ergebnis nach dem Handelsgesetzbuch gleichzusetzen. Wegen erheblicher Kosten für den Konzernumbau war in Deutschland 2003 ein Fehlbetrag von 139 Millionen Euro ausgewiesen worden. Die Vattenfall Europe AG war aus der Fusion der Stromversorger HEW, Bewag und Veag sowie des Braunkohleförderers Laubag entstanden.

Der Umsatz des Mutterkonzerns sei im vergangenen Jahr angesichts niedrigerer Strompreise nur um 1,3 Prozent auf 113,4 Milliarden Kronen gestiegen, hieß es. Ausschlaggebend für den Gewinnsprung seien neben den Kosteneinsparungen in Deutschland und Polen auch eine insgesamt deutlich höhere Stromerzeugung gewesen.

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