Umsatz um 30 Prozent gewachsen
Hexal schreibt erstmals schwarze Zahlen

Europas zweitgrößter Generika-Hersteller hat 2003 rund ein Drittel mehr umgesetzt. Die Werbung mit TV-Moderator Harald Schmidt habe die Bekanntschaft des Unternehmens deutlich gesteigert, sagte Hexal-Chef Strüngmann.

HB BERLIN. Der Pharmakonzern Hexal hat 2003 zum ersten mal den Sprung in die Gewinnzone geschafft. Zudem sei der Umsatz im abgelaufenen Jahr um knapp 30 Prozent gestiegen, sagte Hexal-Chef Thomas Strüngmann der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung».

«Der Umsatz stieg 2003 auf rund 1,2 Milliarden Euro», sagte Strüngmann weiter. Hexal ist der zweitgrößte Generika-Hersteller Europas. Bei den Generika handelt es sich um Nachahmerpräparate, die auf dieselbe Weise wie die Originale wirken. Sie sind aber deutlich billiger, weil keine Zahlungen an den Patentinhaber anfallen.

Für das Jahr 2004 rechnet Hexal den Worten seines Konzernchefs zufolge mit einem Umsatzplus von «wenigstens zehn Prozent». Durchschlagenden Erfolg habe die Werbekampagne mit dem Fernsehmoderator Harald Schmidt. «Dank der TV-Spots kennen heute 87 Prozent aller Deutschen den Namen Hexal», sagte Strüngmann der Zeitung zufolge weiter.

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