Umsatz und Ergebnis belastet
Grohe leidet unter starkem Euro

Der hohe Euro-Kurs und ein stark rückläufiges Inlandsgeschäft haben die Geschäfte des weltweit führenden Sanitäramaturenherstellers Grohe in den ersten neun Monaten des Jahres belastet. Eine Prognose für das Gesamtjahr veröffentlichte Grohe am Montag nicht.

HB HEMER. Das operative Ergebnis sei von Januar bis September trotz erfolgreich durchgesetzter Preissteigerungen auf 93,2 (Vorjahreszeitraum: 99,0) Mill. € geschrumpft, teilte das Unternehmen mit, das einen Börsengang für die Zukunft nicht ausschließt. Das Bruttoergebnis sank demnach auf 296,4 (302,3) Mill. €. Als wesentlichen Grund für den Ergebnisrückgang nannte Grohe einen rückläufigen Umsatz von acht Prozent in Deutschland auf 163,9 Mill. € auf Neunmonatssicht, der durch die Rezession im Baugewerbe bedingt sei. Auch Umsatzzuwächse im Ausland hätten diesen Rückschlag nicht wett machen können. Insgesamt ging der Umsatz um 3,1 % auf 668,9 Mill. € zurück.

Belastend habe sich auch der hohe Euro-Kurs ausgewirkt. Bereinigt um die Währungseffekte hätte Grohe seinen Umsatz um knapp ein Prozent gesteigert, rechnete das Unternehmen vor. Durch den teuren Euro ging der Umsatz auf den überseeischen Märkten auf 162,3 (178,3) Mill. zurück. Bereinigt um die Währungseffekte wäre ein Plus von 5,7 % verbucht worden.

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