Umsatz und Gewinn gesteigert: Übernahme belastet Beru-Bilanz

Umsatz und Gewinn gesteigert
Übernahme belastet Beru-Bilanz

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2004/05 hat der zu der US-Firma Borg Warner gehörende schwäbische Autozulieferer Beru Umsatz und Gewinn gesteigert.

HB FRANKFURT. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei in den Monaten von April bis Dezember vor einmaligen Sonderaufwendungen um sieben Prozent auf 42,9 Mill. € gestiegen, teilte die im Nebenwerteindex MDax gelistete Beru AG am Donnerstag in Ludwigsburg mit. Der Umsatz wuchs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13,2 % auf 281,7 Mill. €. Der Konzerngewinn lag vor einmaligen Aufwendungen bei 27 Mill. € nach 25,8 Mill. € im Vorjahreszeitraum.

Für das Geschäftsjahr 2004/05, das am 31. März endet, rechnet Beru weiter mit einem Umsatzwachstum von mindestens zehn Prozent und einem Betriebsgewinn vor Sonderposten von 56 (Vorjahr: 53,4) Mill. €. Das Unternehmen hatte vergangene Woche unter anderem wegen des schwachen Geschäfts mit Reifendruck-Kontrollsystemen seine Prognosen reduziert. Ursprünglich hatte Beru einen operativen Gewinn von 59 Mill. € und ein Umsatzplus von 13 % erwartet.

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres hatten einmalige Aufwendungen in Höhe von 4,8 Mill. € unter anderem für Beratungsleistungen im Rahmen der Übernahme durch Borg Warner das Ergebnis belastet. Zudem habe die Sanierung der französischen Zündkerzen-Tochter Eyquem die Ebit-Marge um etwa einen Prozentpunkt belastet. Die Ebit-Marge bezifferte Beru mit 15,2 % nach 16,1 % im Vorjahreszeitraum.

Der US-Autozulieferer Borg Warner hält 69,42 % an Beru. Im November hatte Borg Warner von den Beru-Großaktionären, der Familie Birkel und dem Finanzinvestor Carlyle, rund 63 % an dem Unternehmen gekauft.

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