Umsatz und Gewinn steigen
General Electric trotzt Finanzkrise

Der US-Mischkonzern General Electric (GE) hat von der starken Nachfrage im Energie- und Transportbereich profitiert und Gewinn und Umsatz im dritten Quartal gesteigert. Im laufenden vierten Quartal soll es trotz Belastungen aus der Finanzmarktkrise noch besser werden.

HB NEW YORK. Der Überschuss sei im dritten Quartal um 14 Prozent auf 5,5 Milliarden Dollar gestiegen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Den Umsatz erhöhte GE um zwölf Prozent auf 42,5 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie (EPS) aus dem ortgeführten Geschäft stieg um neun Prozent auf 50 Cent. GE-Konzernchef Jeff Immelt sagte: „GE hat trotz extremer Schwankungen im Finanzdienstleistungsmarkt und Sonderkosten im industriellen Geschäft ein solides Quartal ausgewiesen.“

Im laufenden vierten Quartal will GE 67 bis 69 Cent je Aktie verdienen. Im Gesamtjahr 2007 sollen dann 2,19 bis 2,22 Dollar zu Buche stehen.

GE ist einer der weltgrößten Finanzdienstleister und einer der führenden Hersteller medizintechnischer Geräte. Die Gesellschaft bietet auch Kraftwerke, Triebwerke, Lokomotiven, Haushaltsgeräte, Kunststoffe und viele andere industrielle und Infrastrukturprodukte an. Zudem ist GE mit NBC Universal auch eine der führenden Fernseh-, Film- und Unterhaltungsfirmen.

Im abgelaufenen Quartal stieg der Gewinn der Infrastruktursparte um zwölf Prozent auf 2,62 Milliarden Dollar. Die kommerzielle Finanzsparte steigerte den Gewinn ebenfalls um zwölf Prozent auf 1,45 Milliarden Dollar. Die Verbraucherkreditsparte GE Money steigerte den Gewinn um 13 Prozent auf 942 Millionen Dollar. In diesen Bereichen habe die Krise am Finanzmarkt im abgelaufenen Quartal mit 0,1 Milliarden Dollar zu Buche geschlagen, sagte Immelt. Die Medizin- Sparte verbuchte lediglich einen Gewinnrückgang um ein Prozent, NBC Universal verzeichnete eine Gewinnsteigerung von neun Prozent. Der Gewinn des Bereichs Industrial wuchs um sechs Prozent.

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