Umsatz- und Gewinnerwartungen reduziert
Autozulieferer Edscha rudert zurück

Der Automobilzulieferer Edscha rechnet nicht damit, seine Umsatz- und Gewinnziele im laufenden Geschäftsjahr (zum 30. Juni) zu erreichen. Durch Kostenreduzierungen soll der Gewinn im kommenden Jahr aber wieder steigen.

HB DÜSSELDORF. Aufgrund der „dramatisch“ gestiegenen Stahlpreise in Verbindung mit der anhaltenden Dollarschwäche sowie der zurückhaltenden Auftragsvergabe und hoher Rabattforderungen würden Umsatz und Gewinn 2003/04 auf Vorjahresniveau stagnieren, teilte Edscha am Montag in Remscheid mit. Da diese negativen Faktoren möglichweise längerfristig die Umsatz- und Ertragsausichten des Konzerns trüben könnten, plane der Vorstand, die Kosten durch Werksschließung oder Produktionsverlagerung ins Ausland zu senken. Ziel sei es, 2004/05 vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) einen Gewinn von 130 Mill. € zu erreichen.

Eine Firmensprecherin erklärte, bei den geplanten Kapazitätsanpassungen werde weitestgehend auf Kündigungen verzichtet. Bei der Verlagerung der Produktion vom bayrischen Hengersberg nach Portugal wie auch bei der Schließung des Standortes in Sindelfingen würden die Mitarbeiter zum großen Teil in anderen Bereichen wie etwa Cabrio-Dachsysteme weiter beschäftigt. Derzeit liegt die Zahl der Mitarbeiter in der Gruppe bei rund 6800.

Die Firmenplanungen hatten für 2003/04 ursprünglich ein Umsatzplus auf 960 Mill. € vorgesehen sowie eine Steigerung des Ebitda, die aber nicht konkret benannt worden war. 2002/03 hatte Edscha 948 Mill. € umgesetzt und ein Ebitda von 101 Mill. € erzielt.

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