Umsatz unter Vorjahresniveau
Zapf Creation kündigt operative Verluste an

Der „Baby Born"-Puppenhersteller hatte im vergangenen Jahr mehfach seine Prognosen verfehlt und erwartet nun für das erste Quartal 2004 durch Schwierigkeiten in der Softwareumstellung erneute Umsatzeinbußen.

HB MÜNCHEN/RÖDENTAL. Der fränkische Puppenhersteller Zapf Creation erwartet im Auftaktquartal 2004 einen operativen Verlust. Dieses teilte das bayrische Unternehmen am Donnerstag vor der Bilanzpressekonferenz in München mit. Bereits im vergangenen Jahr hatte Zapf mehrfach seine Gewinnprognosen verfehlt und neu korrigieren müssen.

Schwierigkeiten mit einer Softwareumstellung am Stammsitz Rödental in Nordbayern führten zu Umsatzeinbußen in Zentraleuropa, teilte das im MDax notierte Unternehmen mit. „Diesem Umsatzvolumen steht im ersten Quartal ein vergleichsweise hoher Fixkostenblock entgegen, der das Quartalsergebnis (Ebit) negativ ausfallen lassen wird“, hieß es. Zudem werde der Umsatz in den ersten drei Monaten unter dem Vorjahresniveau liegen.

2003 hatte der Hersteller von „Baby Born“-Puppen seine mehrfach gesenkte Gewinnprognose verfehlt und einen noch stärkeren Gewinneinbruch als befürchtet verzeichnet. Der Jahresüberschuss 2003 sank wegen Problemen in den USA und Sonderaufwendungen für die Schließung der letzten Produktionsstätte in Deutschland auf 14,8 (Vorjahr: 21,2) Mill. Euro. Das Vorsteuerergebnis sei auf 19,6 (30,6) Mill. Euro gesunken, teilte Zapf Creation mit. Erst Ende November hatte Zapf wegen enttäuschender Bestellungen zum zweiten Mal in nur vier Wochen seine Gewinnprognose gesenkt. Das Unternehmen wolle aber unverändert eine Dividene von einem Euro ausschütten, bekräftigte der Konzern.

Eine Prognose für 2004 gab Zapf Creation nicht: Das erste Quartal erlaube wenig Rückschlüsse auf das Gesamtjahr. Wichtige Handelspartner würden erst im zweiten Quartal ihre Entscheidung für das zweite Halbjahr treffen, hieß es.

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