Umsatz von 50 Millionen Euro jährlich geplant
Schering erhält EU-Zulassung für Ventavis

Schering darf sein Lungenmedikament in allen EU-Staaten vertreiben. Der Berliner Arzneimittelhersteller hat für Ventavis die Zulassung in allen EU-Staaten erhalten, teilte Schering-Chef Hubertus Erlen am Montag mit.

HB BERLIN. Die EU-Kommission habe Schering die Erlaubnis gegeben, Ventavis in allen Ländern der Europäischen Union zu vertreiben, teilte der Pharmakonzern am Montag mit. „Wir werden Ventavis so bald wie möglich Ärzten und Patienten in den EU-Ländern zur Verfügung stellen,“ kündigte Schering-Chef Hubertus Erlen an. In einigen EU-Ländern solle der Vertrieb des Inhalationspräparats gegen Lungenhochdruck noch in diesem Jahr starten, hieß es. In der gesamten Europäischen Union werde Ventavis im Laufe des kommenden Jahres auf den Markt gebracht werden. Schering will nach früheren Angaben mit dem Medikament einen jährlichen Spitzenumsatz von 50 Mill. Euro erzielen

Ventavis unterstützt nach Angaben des im Deutschen Aktienindex (Dax) gelisteten Konzerns die Therapie von Patienten, die unter anderem unter Herzinsuffizienz leiden. Bei Inhalation wirke das Präparat unmittelbar auf die Blutgefäße der Lunge. Ventavis soll eine Gefäßerweiterung in der Lungenstrombahn und damit eine Verbesserung des Drucks in den Lungenarterien erreichen. Lungenhochdruck ist eine relativ seltene Krankheit, die aber zum Tod durch Ersticken führen kann. Als Medikament zur Behandlung einer seltenen Krankheit habe Ventavis bis 2013 einen besonderen Marktschutz, hieß es.

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