Umsatzanstieg auf dem russischen Markt
Interbrew bekräftigt Wachstumsprognosen

Der belgische Brauereikonzern Interbrew hat seinen Gewinn im ersten Halbjahr um 8,5 Prozent gesteigert und seine Wachstumserwartungen für das Gesamtjahr bekräftigt.

HB BRÜSSEL. Das jüngst mit der brasilianischen Ambev zum weltgrößten Bierbrauer fusionierte Unternehmen bezifferte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) für die ersten sechs Monate am Donnerstag mit 685 Millionen Euro nach 622 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz des nach der Fusion in Inbev umbenannte Unternehmens stieg vor allem wegen des kräftig wachsenden russischen Marktes und dortiger Zukäufe auf 3,51 Mrd. Euro von 3,25 Mrd. Euro. Die Ergebnisse des Beck's- und Stella-Artois-Herstellers lagen jedoch knapp unter den Analystenerwartungen. Diese hatten im Schnitt ein Ebitda von 694 Mil. Euro und Erlöse von 3,49 Mrd. Euro prognostiziert.

Da der Zusammenschluss mit Ambev erst Ende August vollzogen wurde, sind die Ergebnisse der Brasilianer noch nicht in den Halbjahreszahlen enthalten. „Inbev erwartet ein anhaltendes organisches Absatz- und Gewinnwachstum in diesem Jahr entsprechend unserer im März bekannt gegeben Ziele“, erklärte der Konzern. Ohne Berücksichtigung von Zukäufen hatte Inbev zuvor ein Absatzwachstum von fünf Prozent und steigende Gewinne für 2004 in Aussicht gestellt. Im ersten Halbjahr verkaufte das Unternehmen 5,5 Prozent mehr Bier.

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