Umsatzanstieg im einstelligen Prozentbereich erwartet
FMC übertrifft die Erwartungen

Der Dialysespezialist aus Bad Homburg Fresenius Medical Care hat im ersten Quartal 2004 mehr Umsatz erzielt und mehr verdient als im Vorjahr. Die Analystenerwartungen wurden damit übertroffen.

HB BAD HOMBURG. Das Unternehmen hat überdies seine Prognose für 2004 bekräftigt. Der Umsatz werde bereinigt um Währungseffekte im mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen, teilte das im Dax notierte Unternehmen am Donnerstag in Bad Homburg mit. Beim Jahresüberschuss erwartet der weltweit führende Dialyse-Anbieter ein Wachstum von rund 30 Prozent.

Umsatz- und Ergebnissteigerungen sollen alle Bereiche erzielen. Im ersten Quartal belasteten Wechselkursveränderungen die Bilanz. Der Umsatz stieg um 12 Prozent auf 1,459 Milliarden Dollar (1,20 Mrd Euro). Wechselkursbereinigt ergab sich nur ein Plus von acht Prozent. Rund zwei Drittel des Umsatzes entfielen auf Dialyse- Dienstleistungen. Das Quartalsergebnis stieg um 30 Prozent auf 91 Millionen US-Dollar (74,8 Mio Euro). Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich um 17 Prozent auf 198 Millionen Dollar (162,88 Mio Euro).

Das Plus sei vor allem auf die gestiegene Anzahl an Dialysebehandlungen sowie Produktivitätssteigerungen in Nordamerika zurückzuführen, hieß es. Dort erwirtschaftet Fresenius 70 Prozent seines Umsatzes. „Das Unternehmen scheint auf dem US-Markt wieder über dem Marktdurchschnitt zu wachsen“, sagte ein Stuttgarter Analyst. Auch in Lateinamerika hat sich nach Unternehmensangaben die Lage verbessert.

„Dies war ein guter Start in das Jahr. Auf dieser Basis blicken wir optimistisch auf die weitere Entwicklung in 2004 und darüber hinaus“, sagte der Vorstandsvorsitzende Ben Lipps. Die Zahlen übertrafen die Erwartungen der Analysten. Der Kurs der Fresenius- Aktie legte daher um 1,43 Prozent auf 58,69 Euro zu.

Weltweit betreibt FMC mehr als 1500 Dialyse-Kliniken und versorgt rund 120 700 Dialysepatienten. FMC bietet Produkte und Dienstleistungen für Patienten mit chronischem Nierenversagen an. 2003 erzielte das Unternehmen 5,5 Milliarden Dollar Umsatz.

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