Umsatzanstieg übertrifft alle Prognosen
Fabelhaftes Quartal für General Electric

Der Mischkonzern General Electric dient aufgrund seiner breiten Aufstellung oft als Indikator für die wirtschaftliche Lage der USA. Das Quartalsergebnis wird nun alle ermutigen, die sich Sorgen über die US-Konjunktur machen.

NEW YORK. GE hat ein gutes erstes Quartal hinter sich gebracht. Die Infrastruktursparte schlug bei dem nach Exxon Mobil zweitgrößten Unternehmen der Welt positiv zu Buche. Das Geschäft mit Flugzeugtriebwerken, Stromgeneratoren und anderen Schwermaschinen brachte ein Gewinnplus von 28 Prozent und soll im laufenden Vierteljahr mindestens noch um 20 Prozent zulegen.

Unterm Strich wies GE für die ersten drei Monate des Jahres eine Gewinnsteigerung von 4,44 Mrd. im Vorjahr auf 4,51 Mrd. Dollar aus. Das Unternehmen erfüllte damit die Erwartungen der Analysten. Mit einem Umsatz-Anstieg von knapp sechs Prozent auf 40,2 Mrd. Dollar übertraf General Electric hingegen alle Prognosen.

Die Ergebnisse von GE Money, dem Finanzarm des Konzerns, sorgten für eine positive Überraschung. Obwohl das Geschäft unter Problemen mit Hypotheken für Private litt, legte das Ergebnis um zwei Prozent zu. Der US-Markt für zweitklassige Hypothekenkredite steckt derzeit in einer Krise, weil viele Schuldner Gefahr laufen, ihre Darlehen nicht zurückzahlen zu können. Analysten sagten aber, sie hätten angesichts der aktuellen Lage auf dem Hypothekenmarkt schwerwiegendere Folgen für das Gesamtergebnis erwartet. Bei Geschäftskrediten verzeichnet der Konzern sogar ein Plus von 15 Prozent.

Einzig die Industriesparte mit ihrem Kunststoffgeschäft hinterließ negative Spuren in der Quartalsbilanz. Das Ergebnis brach wegen hoher Rohstoffkosten um ein Fünftel ein. GE will das milliardenschwere Plastikgeschäft bis zum Herbst abstoßen. Analysten nennen unter anderem auch BASF als potenziellen Interessenten.

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