Umsatzanteil soll von 32 auf 40 Prozent steigen
Altana setzt stärker auf die USA

Der Arzneimittelhersteller Altana will sein Pharmageschäft in den USA stärken.

HB FRANKFURT. „Vor allem Nordamerika soll zu einem stabilen Standbein ausgebaut werden“, sagte der Vorstandschef der Altana Pharma AG, Hans-Joachim Lohrisch, der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittwochausgabe). Der Umsatzanteil solle von jetzt 32 Prozent bald auf 40 Prozent steigen. In fünf Jahren solle Altana Pharma in Amerika nahezu 2 000 Beschäftigte haben. Das ganze Unternehmen hat heute weltweit 8 200 Mitarbeiter.

Die Pharma-Tochter des Bad Homburger Pharma- und Spezialchemiekonzerns Altana versuche weiterhin, in neues Terrain - die Behandlung von Tumoren - vorzustoßen. Dazu suche das Unternehmen Lizenzprodukte, bisher allerdings vergebens. Falls ein fündiges Jungunternehmen aus der Biotechnologie die Lizenz anbiete, sei es durchaus denkbar, gleich die ganze Firma zu übernehmen, bekräftigte Lohrisch. „Es gibt da einen großen Wettbewerb. Und das Engagement kann mehrere hundert Millionen Euro kosten.“ Umso größer sei die Hoffnung auf den eigenen Erfolg. Vor dreieinhalb Jahren hat Altana mit der Forschung begonnen. „Schon 2006 könnten wir den ersten Entwicklungskandidaten für eine klinische Erprobung haben“, sagte Lohrisch zuversichtlich.

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