Umsatzeinbruch
Koenig & Bauer schreibt rote Zahlen

Der weltweit drittgrößte Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer ist im ersten Halbjahr 2003 wegen der Krise der Medien und Werbewirtschaft bei drastisch sinkenden Umsätzen tief in die Verlustzone geraten.

Reuters WÜRZBURG.Wie das im MDax notierte Unternehmen am Donnerstag in Würzburg mitteilte, betrug der Konzernverlust nach Steuern 18,6 (Vorjahr: plus 9,3) Millionen Euro. Vor Steuern belief sich der Verlust auf 26,6 (plus: 16,8) Millionen Euro. Der Umsatz brach in den ersten sechs Monaten um 26,9 Prozent auf 501,3 Millionen ein. Der Auftragseingang blieb dagegen mit 543,3 Millionen Euro annähernd auf Vorjahresniveau.

Die weiteren Geschäftsaussichten bezeichnete das Traditionsunternehmen als trübe. Das Unternehmen halte zwar an seiner Prognose fest, 2003 einen Konzernumsatz von 1,2 Milliarden Euro zu erzielen, teilte Koenig & Bauer mit. Nach Steuern werde aber ein Verlust zu Buche stehen. „Über die Höhe des voraussichtlichen Verlustes können noch keine Angaben gemacht werden“, hieß es im Zwischenbericht.

Koenig & Bauer leidet wie die Konkurrenten Heidelberger Druck und die MAN Roland - die weltweiten Nummern Eins und Zwei der Branche - seit längerem unter der Krise der Verlagshäuser wegen sinkender Werbeumsätze. Diese für die Druckindustrie so wichtige Kundschaft hat ihre Bestellungen selbst drastisch zurückgeschraubt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%