Umsatzmilliardäre
Zahl durch Wirtschaftskrise kräftig gesunken

Mit 412 Unternehmen konnten 2009 ganze 51 Konzerne weniger als noch im Vorjahr Erlöse von mehr als einer Milliarde Euro verbuchen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Schuld war vor allem die Wirtschaftskrise.
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Berlin

Die schwere Wirtschaftskrise hat 2009 die Zahl der Umsatzmilliardäre unter den deutschen Firmen kräftig gedrückt. 412 Unternehmen erlösten mindestens eine Milliarde Euro - 51 weniger als 2008. Ihre Lieferungen und Leistungen kamen zusammen auf einen Wert von 1528 Milliarden Euro, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit. "Dies entspricht fast einem Drittel der Umsätze aller steuerpflichtigen Unternehmen", schrieben die Statistiker.

Insgesamt gaben mehr als 3,1 Millionen Unternehmen eine Umsatzsteuer-Voranmeldung ab. Damit schrumpfte die Zahl der steuerpflichtigen Betriebe um 51.000 oder 1,6 Prozent. Ihr Umsatz (ohne Umsatzsteuer) fiel um 514 Milliarden Euro oder 9,5 Prozent auf 4898 Milliarden Euro. Aus den abgeführten Umsatzsteuer-Vorauszahlungen nahm der Staat 146 Milliarden Euro ein - ein Plus von 10,8 Prozent.

Die Autobranche erzielte die höchsten Einnahmen. 653.000 Firmen waren in Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen tätig. Ihre Umsätze summierten sich auf 1525 Milliarden Euro. Die knapp 242.000 Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes erlösten 1647 Milliarden Euro. Nicht erfasst sind Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis 17.500 Euro und solche mit vorwiegend steuerfreien Umsätzen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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