Umsatzrendite von 5,9 Prozent
Conti-Tochter Phoenix ist rentabler geworden

Der vom Continental-Konzern übernommene Autozulieferer Phoenix hat seine Rentabilität angetrieben von guten Geschäften in fast allen Sparten im Auftaktquartal weiter gesteigert.

HB HAMBURG. Bei einem unveränderten Umsatz von 249 Millionen Euro habe sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) im ersten Quartal um fast zehn Prozent auf 14,8 Millionen Euro verbessert, teilte das Unternehmen am Donnerstag anlässlich seiner Hauptversammlung in Hamburg mit. Das entspricht einer Umsatzrendite vor Zinsen und Steuern von 5,9 Prozent, die im Vorjahreszeitraum bei 5,4 Prozent gelegen hatte.

Zu dem Gewinnanstieg hätten fast alle Sparten von Schlauchsystemen über die Schallisolation für Autos bis hin zu Fördergurten für den Bergbau und die Industrie beigetragen, sagte Phoenix-Chef Meinhard Liebing laut Redetext. Lediglich Spezialprodukte und der Bereich Dienstleistung hätten schlecht abgeschnitten.

Bereinigt um das im vergangenen Jahr verkaufte Luftfedergeschäft habe sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,4 Millionen erhöht, sagte Liebing weiter. Der operative Gewinn habe bereinigt um knapp 20 Prozent zugenommen. Die Verschuldung verringerte Phoenix weiter um 15 Millionen Euro auf 185,6 Millionen Euro.

Continental hatte die hoch profitable Phoenix AG unlängst übernommen. Ein Beherrschungsvertrag war im Frühjahr ins Handelsregister eingetragen worden. Durch die Verschmelzung des Hamburger Traditionsunternehmens mit der Conti-Tochter ContiTech entsteht einer der weltweit führenden Spezialisten für Kautschuk- und Kunststofftechnologie.

Continental hat sich durch die Verlagerung von Produkten in Niedriglohnländer und den steigenden Elektronik-Anteil in Autos weitgehend von Schwankungen der Autokonjunktur abgekoppelt. Für 2005 erwartet das Unternehmen aus Hannover ein neuerliches Rekordergebnis.

Erstmals seit längerem war es dem Konzern mit seinem Quartalsbericht Anfang Mai aber nicht gelungen, die hohen Erwartungen von Investoren zu erfüllen. Von dem damaligen Kursverlust hat die sich Aktie inzwischen erholt, doch lag das Papier am Donnerstag mit 57,27 Euro immer noch weit von seinem Jahreshöchststand entfernt, den es Anfang April mit über 64 Euro erreicht hatte.

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