Umsatzrückgang in 2005: Staubsauger-Revolution beutelt Melitta

Umsatzrückgang in 2005
Staubsauger-Revolution beutelt Melitta

Der Trend hin zu beutellosen Staubsaugern – bekanntester Vertreter der Spezies ist Dyson – hat Melitta im vergangenen Jahr zugesetzt. Doch nun will das Unternehmen gegensteuern und doch noch ein Geschäft mit den Geräten machen.

HB MINDEN. Der Umsatz des gesamten Unternehmens sei im Vergleich zu 2004 um 4 Prozent auf rund 440 Mill. Euro gesunken, sagte am Mittwoch Geschäftsführer Franz Josef Konert in Minden. „Die beutellosen Systeme haben uns einiges an Umsatz gekostet.“ Angaben zum Ergebnis macht die familiengeführte Melitta-Gruppe traditionell nicht.

Im Geschäftsfeld „Sauberkeit“ mit Staubsaugerbeuteln und -zubehör, Müllentsorgung sowie Reinigung – alles unter der Marke „Swirl“ – brachen die Erlöse sogar um 14,2 Prozent auf 95 Mill. Euro ein. Der Umsatz mit Frischhaltebeuteln sank 2005 um etwa 1 Prozent auf 156 Mill. Euro. Die Umsätze im Geschäft mit Kaffeefiltern und Kaffeeautomaten blieben mit 164 Mill. Euro hingegen in etwa gleich.

Die Wende bei der Umsatzentwicklung sollen im laufenden Jahr neue Produkte wie etwa Austauschfilter für beutellose Staubsauger bringen. Damit soll das Geschäftsfeld Sauberkeit nach Unternehmensangaben leicht wachsen. Die Sparte Haushaltsprodukte peilt nach Konerts Worten für 2006 einen Umsatzanstieg um 4 Prozent an. Geplant sei die Expansion nach Osteuropa.

Außerdem will Melitta seine Vertriebsstrukturen unter die Lupe nehmen. Mögliche Auswirkungen auf die Mitarbeiterzahlen seien noch unklar, sagte Konert. 2005 beschäftigte das Unternehmen 1221 Mitarbeiter nach 1251 im Vorjahr.

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