Umsatzsprung erwartet
Reifendruck-Kontrollsysteme soll Beru nach vorne bringen

Eine Gesetzesänderung in den USA soll den Umsatz des Ludwigsburger Autozulieferers Beru kräftig ankurbeln. Nach der zur Pflicht gewordenen Einführung von Reifendruck-Kontollsystemen erhoffen sich die Verantwortlichen des Konzerns sogar ein zweistelliges Umsatzwachstum.

HB LUDWIGSBURG. „Beru erwartet für den US-Markt eine erhebliche Nachfragebelebung“, erklärte Beru-Vorstand Rainer Podeswa am Montag. Das im MDax gelistete Unternehmen erwartet in den nächsten zwei Jahren ein hohes zweistelliges Umsatzwachstum bei seinen so genannten Tire Safety System Produkten.

Nach einer Verordnung der US-Verkehrssicherheitsbehörde müssen in den USA neu zugelassene Autos ab dem Modelljahr 2006 mit Reifendruck-Kontrollsystemen ausgestattet sein, die den Fahrer bei einem Druckverlust warnen und alle vier Reifen unabhängig von einander überwachen. Beru kooperiert in den USA mit dem US-Automobilzulieferer Lear Corp und gehört nach eigenen Angaben zu den drei führenden Anbietern von Reifendruck-Kontrollsystemen in den USA.

Beru hatte im Geschäftsjahr 2003/2004 bei einem Konzernumsatz von 354,5 Mill. € in der Sparte Reifendruck-Kontrollsysteme einen Umsatz von 30 (Vorjahr: 20) Mill. € erzielt. Das Unternehmen gehört inzwischen mehrheitlich zum US-Autozulieferer BorgWarner.

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