Umsatzwachstum
Lilly will deutschen Markt übertreffen

In diesem Jahr will der US-Pharmakonzern Eli Lilly den Umsatz in Deutschland stärker steigern als der deutsche Arzneimittelmarkt wächst.

HB FRANKFURT. „Ich bin zuversichtlich, dass wir in diesem Jahr über dem Marktwachstum beim Umsatz zulegen werden“, sagte Thomas Wellner, Geschäftsführer von Lilly Deutschland, am Montag in Frankfurt. Dabei gehe Lilly von einem Wachstum des deutschen Pharmamarktes von etwa vier bis fünf Prozent aus. Deutschland ist für den rund 130 Jahre alten Traditionskonzern der weltweit drittgrößte Markt nach den USA und Japan.

2005 hatte Eli Lilly mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln hier zu Lande 510 Mill. Euro umgesetzt, das war ein Plus von elf Prozent. Zum Gewinn in Deutschland machte der Konzern keine Angaben.

Der in Indianapolis im US-Bundesstaat Indiana ansässige Arzneimittelhersteller konzentriert sich auf die Entwicklung von Medikamenten in den vier Gebieten Krebs, Psychiatrie/Neurologie, Herzkreislauf sowie Diabetes. Stärkstes Lilly-Medikament weltweit war 2005 Zyprexa zur Behandlung der Schizophrenie mit einem Umsatz von 4,2 Mrd. Dollar. Daneben hat Lilly aber noch vier weitere Milliardenmedikamente im Bestand. Weltweit kam Lilly 2005 auf Erlöse von 14,6 (Vorjahr: 13,9) Mrd. Dollar und einen Gewinn von 3,1 (2,8) Mrd. Dollar. Für 2006 wird weltweit ein Umsatzplus von sieben bis neun Prozent angepeilt.

In Deutschland beschäftigte Lilly vergangenes Jahr fast 1400 Mitarbeiter an seinen drei Standorten Bad Homburg, Gießen und Hamburg. Neueinstellungen plant Lilly nicht. Weltweit arbeiten mehr als 40 000 Menschen für den Konzern.

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