Umstellung von HGB auf IFRS
Beru profitiert von neuer Rechnungslegung

Der Autozulieferer hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2003/04 (zum 31. März) seinen Umsatz nach der neuen Rechnugnslegung gesteigert. Auch die eigenen Renditeziele wurden erfüllt.

HB LUDWIGSBURG. Die Umsatzerlöse hätten sich nach der neuen Rechnungslegung IFRS um 16,4 Prozent auf 354,5 Millionen Euro erhöht, teilte das im MDax notierte Unternehmen am Donnerstag in einer Pflichtveröffentlichung mit.

Analysten hatten bei dem Ludwigsburger Dieseltechnik-Spezialisten nach HGB-Bilanzierungsregeln im Durchschnitt genau mit diesem Wert gerechnet. Beru stellt derzeit seine Rechnungslegung von HGB auf die internationale Bilanzierungsmethode IFRS um. Im Rahmen der Umstellung auf IFRS sei die Tochtergesellschaft Beru Italia s.r.l. rückwirkend in den Konsolidierungskreis miteinbezogen worden, so dass sich die Umsatzbasis des Vorjahres auf 304,5 (303,1) Millionen Euro erhöht habe.

Beru habe in einem insgesamt schwachen Pkw-Markt sein Ziel erreicht, den Umsatz um 15 Prozent bei einer Ebit-Marge (Gewinn vor Zinsen und Steuern) von mindestens 15 Prozent zu steigern, teilte das Unternehmen weiter mit. Im kommenden Geschäftsjahr 2004/05 wolle Beru den Umsatz organisch um mindestens zehn Prozent erhöhen und das operative Ergebnis mindestens proportional ausweiten. Der angesichts weltweit hoher Treibstoffpreise verstärkte Trend zum Diesel stimme Beru zuversichtlich.

Die Auftragseingänge legten den Angaben zufolge um 18 Prozent auf 374,6 (317,4) Millionen Euro zu. Der Auftragsbestand verzeichnete einen Zuwachs von 13,8 Prozent und lag zum 31. März 2004 bei 166,2 (146,1) Millionen Euro.

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