Umweltverschmutzungen
Shell muss Ölfeld in Nigeria schließen

Öldiebstahl hat im Nigerdelta zu massiven Umweltverschmutzungen geführt. Nun reagiert der Ölkonzern Royal Dutch Shell und schließt ein Ölfeld. Erst wenn die Diebe das Gebiet verlassen haben, geht die Ölförderung weiter.
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LagosWegen Öldiebstahls und den daraus resultierenden Umweltverschmutzungen hat der niederländische Ölkonzern Royal Dutch Shell ein Ölfeld im Nigerdelta geschlossen. Die Diebstähle seien die Ursache für Ölteppiche, die Anbauflächen und Flüsse in dem Gebiet verseucht hätten, teilte das Unternehmen am Montag mit. Aus diesem Grund werde das Imo-River-Feld, das täglich 25.000 Barrel Öl produziert, so lange geschlossen bleiben, bis die Diebe das Gebiet verlassen hätten, sagte Shell-Sprecher Precious Okolobo.

Laut einem kürzlich veröffentlichten UN-Bericht wird es rund 30 Jahre dauern, nur einen Teil des Nigerdeltas von Ölverschmutzungen zu reinigen. Die Fläche des Deltas ist größer als Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen zusammen.

 

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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    "Erst wenn die Diebe das Gebiet verlassen haben, geht die Ölförderung weiter".


    Klasse,
    Muß es nicht heißen:
    Erst wenn die Bewohner das Gebiet verlassen haben, geht das Gediebe weiter?
    .

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