Uneinigkeit über ein vor vier Jahren geschlossenes Abkommen
Fiat fordert milliardenschwere Entschädigung von General Motors

Der Streit zwischen Fiat und General Motors (GM) um die Verkaufsoption auf die verschuldete Fiat Auto-Sparte spitzt sich zu: Aktuell fordert Fiat von GM für den Verzicht auf die Option drei Milliarden Dollar. Derweil ist GM bereit, etwa 500 Millionen Dollar zu zahlen, berichtete das Magazin „Automotive News“ am Montag.

HB FRANKFURT. Bislang lehnte Fiat eine Stellungnahme zu dem Bericht ab. Auch bei GM war zunächst niemand für einen Kommentar zu erreichen. In dem Disput geht es um eine vor vier Jahren vereinbarte Verkaufsoption auf die defizitäre Autosparte von Fiat. Damals hatte der US-Konzern 20 % von Fiat Auto übernommen und Fiat diese so genannte Put-Option auf die übrigen Anteile eingeräumt. Fiat kann die Option der Vereinbarung zufolge ab dem 24. Januar 2005 ausüben. Seit einer Kapitalerhöhung bei Fiat besteht zwischen beiden Konzernen aber Uneinigkeit über die Gültigkeit des Abkommens. Dadurch hat sich die Beteiligung des weltgrößten Autoherstellers an Fiat Auto auf zehn Prozent verwässert. Während GM die Option damit nicht mehr für gültig hält, besteht Fiat weiter auf seinem Recht, die übrigen 90 % zu verkaufen.

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