Unerwartet geringer Gewinnanstieg
Flaute in Europa bremst Modekette Esprit aus

Die weltweit fünftgrößte Modekette Esprit bekommt die Rezessionsangst in Deutschland zu spüren. Der Konzern, der fast 90 Prozent seines Umsatzes in Europa erwirtschaftet, verdiente weniger als erwartet.

HB HONGKONG. Angesichts der hiesigen Konsumflaute blies der Konzern am Mittwoch die bislang geplante Übernahme einer hochwertigen Marke ab. Die Konjunkturflaute in Europa machte zudem im ersten Halbjahr das starke Wachstum von Esprit in anderen Weltregionen fast zunichte, so dass sich der Hongkonger Konzern mit einem unerwartet geringen Gewinnanstieg von 12,5 Prozent auf umgerechnet 270 Millionen Euro zufrieden geben musste.

Esprit erwirtschaftet fast 90 Prozent seines Umsatzes in Europa, allein die Hälfte in Deutschland. Hauptkonkurrenten sind Hennes & Mauritz, Benetton und Gap. Der Modekonzern kämpft derzeit um größere Anteile auf dem boomenden asiatischen Modemarkt - Hierzu ging der Konzern in China ein Joint Venture mit dem Handelskonzern China Resources Enterprise ein. Außerdem investiert Esprit jedes Jahr bis zu 40 Millionen Dollar in die Expansion in Nordamerika.

Angesichts der Konjunkturflaute sind Esprit-Aktien im ersten Halbjahr um mehr als 30 Prozent gefallen.

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