Unsicherheiten in Russland
Celesio verschiebt Protek-Übernahme

Die vom Pharmahändler Celesio angestrebte Übernahme des russischen Konkurrenten Protek verzögert sich. Der Grund sind politische Unwägbarkeiten.

HB STUTTGART. Es gebe Unsicherheiten über eine mögliche Verstaatlichung eines der drei größten Pharmahändler, zu denen auch Protek zähle, sagte Firmenchef Fritz Oesterle in Stuttgart.

Vor der Präsidentschaftswahl in Russland seien entsprechende Gerüchte hoch gekocht. Celesio wolle daher noch einige Wochen warten, um die weitere Entwicklung zu beobachten. "Wenn wir in den nächsten zwei Monaten die Chance haben, schlauer zu sein, dann nehmen wir die“, sagte Oesterle. Im laufenden Jahr werde es daher zu keinem Abschluss mehr kommen. Grundsätzlich sei die Übernahme nach Einschätzung von Celesio jedoch nicht in Gefahr.

Die Stuttgarter hatten bereits vor Monaten exklusive Verhandlungen über den stufenweisen Erwerb einer Mehrheit an Protek begonnen und wollten den Zukauf ursprünglich bis Mitte Dezember perfekt machen.

Protek hat den Angaben zufolge in Russland einen Marktanteil von rund 25 Prozent. Zu dem Unternehmen gehört die zweitgrößte russische Apothekenkette.

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