Unter Druck: Chef von Renault und Nissan stellt eigene Doppelrolle in Frage

Unter Druck
Chef von Renault und Nissan stellt eigene Doppelrolle in Frage

Der Chef der Autokonzerne Renault und Nissan, Carlos Ghosn, schließt nicht aus, die Führung eines der beiden Unternehmen aufzugeben. Damit reagiert er auf die Kritik an seiner Doppelrolle, die nach der überraschenden Gewinnwarnung von Nissan neu entflammt ist. Außerdem deutete Ghosn im Handelsblatt mögliche Werksschließungen an.

HB PARIS. Der Renault steht unter Druck: Erst brach der Gewinn beim Partner Nissan ein, jetzt schwächeln die Franzosen. „Sollten eines Tages die Nachteile die Vorteile überwiegen, werden wir die Führungsfrage neu diskutieren. Da gibt es kein Dogma“, sagte Ghosn dem Handelsblatt. Außerdem deutete er mögliche Werksschließungen an, falls die neuen Renault-Modelle Twingo und Laguna die Erwartungen nicht erfüllen. „Dann werden wir unsere Fixkostenstruktur anpassen müssen“, sagte Ghosn.

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