Unterauslastung mit Folgen
Flaute in Autobranche macht Bertrandt zu schaffen

Die Flaute in der Autobranche hat beim Ingenieur-Dienstleister Bertrandt in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2002/03 zu einer Unterauslastung geführt, die den Gewinn um 78 Prozent einbrechen ließ.

Reuters EHNINGEN. Der Nettogewinn sei zum 30. Juni auf 406.000 Euro von 1,71 Mill. Euro im Vorjahreszeitraum geschrumpft, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Ehningen mit. Das Betriebsergebnis (Ebit) sank auf 3,2 Mill. Euro von 5,9 Mill. Euro, der Umsatz ging auf 169,1 (Vorjahr: 170,5) Mill. Euro zurück.

Verschobene Projekte und Restrukturierungsmaßnahmen bei den Kunden hätten zeitweise zu einer Unterauslastung der Kapazitäten geführt, erläuterte Bertrandt die Entwicklung. Für das vierte Quartal erwartet Bertrandt eine Belebung des Geschäfts. Dann sollen sich auch die eingeleiteten Maßnahmen zur Ertragssteigerung spürbar auswirken. Künftige Auswirkungen der Restrukturierungsmaßnahmen einzelner Automobilkonzerne auf die künftige Vergabe von Entwicklungsleistungen ließen sich aber nur schwer abschätzen, hieß es.

Bertrandt konstruiert und entwickelt im Auftrag von großen Autoherstellern Bauteile für Karosserie, Innenraum, Fahrwerk, Motor und Elektrik von Autos und betreut den Serienanlauf. Der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche ist mit gut 25 Prozent an dem Unternehmen beteiligt.

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