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Chemiekonzerne verkaufen Dystar an US-Finanzinvestor

Der Finanzinvestor Platinum Equity übernimmt den Frankfurter Textilfarben-Hersteller Dystar von den Eigentümern BASF, Bayer und Aventis.

HB DÜSSELDORF. Eine entsprechende Vereinbarung sei mit den derzeitigen Dystar-Eigentümern BASF (30 Prozent Anteil), Bayer (35 Prozent Anteil) und dem Aventis-Unternehmen Hoechst (35 Prozent Anteil) unterzeichnet worden, teilten die drei Konzerne am Freitag mit. Über die finanziellen Einzelheiten sei Stillschweigen vereinbart worden. Die zuständigen Aufsichtsbehörden müssten der Transaktion noch zustimmen.

Analysten äußerten sich positiv, dass der seit längerem geplante Verkauf unter Dach und Fach ist. Nach ihren Kenntnissen war der gemeinschaftlich betriebene Textilfarbstoff-Hersteller für alle Beteiligten zuletzt nur noch ein Verlustbringer. An der Börse lagen in einem leichteren Gesamtmarkt die im Deutschen Aktienindex (Dax) notierten BASF-Papiere 0,3 Prozent im Minus bei rund 42,20 Euro. Bayer-Aktien büßten 0,8 Prozent auf 23,40 Euro ein. Aventis-Aktien verloren in Paris 0,2 Prozent auf 64,90 Euro.

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