Unternehmen hält am Geschäftsausblick fest
Schwarz Pharma beendet Patentstreit

Der Monheimer Arzneimittelhersteller Schwarz Pharma hat in den USA den Patentstreit um das Magenmittel Omeprazol mit dem Generika-Hersteller Mylan Pharmaceuticals Inc. sowie Esteve Quimica S.A mittels eines Vergleichs beigelegt.

HB MONNHEIM. „Wir beseitigen dadurch die rechtlichen Risiken sowie die damit verbundenen Unsicherheiten und vermeiden einen langjährigen komplexen Rechtsstreit um das Omeprazol-Generikum“, kommentierte Schwarz-Pharma-Chef Patrick Schwarz-Schütte am Freitag die Vereinbarung. Mit dem Vergleich seien Zahlungen an Mylan und Esteve verknüpft. In Branchenkreisen hieß es, Mylan und Esteve erhielten im Rahmen der Vereinbarung insgesamt 50 Millionen Dollar, wobei 37,5 Millionen Dollar auf Mylan und 12,5 Millionen Dollar auf Esteve entfielen. An seinem Geschäftsausblick für das laufende Jahr hielt Schwarz Pharma fest.

Der Vergleich betreffe alle zurückliegenden und künftigen Klagen im Zusammenhang mit den Patenten der Parteien und gelte weltweit, teilte Schwarz Pharma weiter mit. Der Konzern erwarte aber trotz des Vergleichs weiterhin einen Umsatz von 800 bis 850 Millionen Euro und einen marginal positiven Nettogewinn in diesem Jahr. Omeprazol ist eine Nachahmerversion (Generikum) des Originalproduktes Prilosec des britisch-schwedischen Pharmaunternehmens Astra-Zeneca.

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