Unternehmen halten Schritt mit dem weltweiten Aufschwung
Deutsche Firmen schlagen sich wacker

Auch wenn das wirtschaftliche Wachstum hier zu Lande noch dem Rest der Welt hinterherhinkt – die deutschen Unternehmen haben sich im internationalen Vergleich bislang wacker geschlagen. Das zeigt die Rückschau auf die fast beendete Quartalssaison. „Die Firmen sind dem allgemeinen Trend mit ihren positiven Ergebnissen gut gefolgt. Das gilt quer durch alle Branchen“, resümiert Kai Franke, Aktienstratege der ING-BHF-Bank.

FRANKFURT/M. Viele der 100 größten Firmen in Deutschland konnten die eigenen Prognosen übertreffen. Von den im Dax notierten Konzernen konnte sogar die große Mehrheit mit starken Quartalsergebnissen überraschen. Dabei legten nicht nur die Ergebnisse kräftig zu, auch die Umsätze und die Zahl der Bestellungen sind gestiegen. Dagegen konnten die 100 größten deutschen Firmen im Jahr 2003 ihre Umsätze im Schnitt nur gut ein Prozent ausweiten.

Gute Zahlen berichtet die Chemie- und Pharmabranche. Zwar bleiben die Fragezeichen hinter der Chemiekonjunktur, dennoch legte der Gewinn von BASF im zweiten Quartal um 29 Prozent zu. Fresenius Medical Care steigerte den Überschuss um 27 Prozent, Boehringer Ingelheim verbesserte die Erträge um rund ein Viertel.

Ähnlich sieht die Situation in anderen Branchen aus. So wuchs der Quartalsgewinn des Industrieriesen Siemens um 29 Prozent. Selbst in dem in den letzten Wochen unter Beschuss stehenden Technologiebereich finden sich ansehnliche Zahlen. So beeindruckte SAP im zweiten Quartal mit einem um 14 Prozent gestiegenen Konzernergebnis, die Deutsche Telekom meldete ein Plus von etwa einem Drittel. Auch die auf Edelmetalle und Technologie konzentrierte Familiengesellschaft Heraeus präsentierte mit 28 Prozent mehr Umsatz ein gutes Quartal.

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