Unternehmen ist auf Allianz mit Altana angewiesen.
GPC Biotech weitet Fehlbetrag aus

dpa-afx FRANKFURT. Das Biotechnologie-Unternehmen GPC Biotech hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2004 bei einem Umsatzrückgang seine Verluste ausgeweitet. Wie das im TecDax notierte Unternehmen am Dienstag in Frankfurt mitteilte, sank der Umsatz von 21,6 Mill. auf 12,6 Mill. Euro. Der Fehlbetrag erhöhte sich von 26,8 Mill. Euro in 2003 auf 39,9 Mill. Euro.

Das Ergebnis je Aktie belief sich 2004 auf minus 1,60 (Vorjahr: minus 1,29) Euro, teilte GPC Biotech weiter mit. Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr 40,2 Mill. Euro nach 37,7 Mill. Euro im Vorjahr.

Im vierten Quartal 2004 nahm der Umsatz von 5,2 Mill. Euro auf 3,5 Mill. Euro ab. Der Fehlbetrag weitete sich von 8,6 auf 13,8 Mill. Euro aus. Das Ergebnis je Aktie (EPS) belief sich damit für die Berichtsperiode auf minus 0,50 Euro nach minus 0,41 Euro im Jahr zuvor.

Zum 31. Dezember 2004 verfügte GPC Biotech nach eigenen Angaben über liquide Mittel, kurzfristig veräußerbare Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von 131 Mill. Euro. Der Netto-Cash-Burn belief sich auf 38,9 Mill. Euro.

Im Gesamtjahr 2004 verringerte sich der Umsatz wie bereits angekündigt um 41 Prozent auf 12,6 Mill. Euro. Das Unternehmen begründet dies damit, dass mehrere Allianzen in 2003 abgelaufen seien.

Ziel sei es nun, neue Krebsmedikamente zu entdecken und zu entwickeln statt neue Technologie-Allianzen einzugehen. GPC ist beim Umsatz hauptsächlich auf die Allianz mit dem Dax-Unternehmen Altana angewiesen. Der Bad Homburger Pharma- und Chemiekonzern hält derzeit 8,3 Prozent an GPC.

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