Unternehmen ist voll handlungsfähig
Walter Bau grenzt Verluste ein

Der drittgrößte deutsche Baukonzern, Walter Bau, hat im ersten Halbjahr zwar rote Zahlen geschrieben, den Verlust vor Steuern und Zinsen aber verringern können.

HB AUGSBURG. Der Verlust vor Steuern und Zinsen sei aber von 45,2 Millionen Euro auf 29,4 Millionen Euro reduziert worden, teilte die Walter Bau-AG (Augsburg) am Dienstag mit. Grund für das noch negative Ergebnis sind nach Angaben eines Firmensprechers auch noch nicht abgerechnete Baustellen. Im Gesamtjahr will Walter Bau weiterhin das operative Ergebnis (Vorjahr: 25,4 Mill. Euro) steigern. Bei der Suche nach einem neuen Vorstandschef ist der Konzern noch nicht fündig geworden.

Die Bauleistung des Konzerns ging im Halbjahr um 5 Prozent auf 1,28 Milliarden Euro zurück. Die Zahl der Mitarbeiter reduzierte sich durch Entlassungen und nicht wieder besetzte offene Stellen um 7,6 Prozent auf 9 367 Beschäftigte.

Nach dem Unfalltod des Vorstandsvorsitzenden Wolf Fitzner im Mai seien dessen Geschäftsbereiche auf die fünf anderen Konzernvorstände verteilt worden, sagte der Unternehmenssprecher. Das Unternehmen sei voll handlungsfähig. Der Aufsichtsrat sei weiterhin auf der Suche nach einem Vorstandschef, könne für die Besetzung des Postens aber keine Zeitangaben machen.

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