Unternehmen kann Umsatzwachstum nicht halten
Rover-Insolvenz belastet Leoni

Die Pleite des britischen Autobauers MG Rover belastet den Autozulieferer Leoni. Im ersten Quartal verfehlte der Kabelspezialist trotz der hohen Nachfrage nach seinen Bordnetz-Systemen die höher gesteckten Erwartungen von Branchenexperten, worauf die Leoni-Aktie um vier Prozent nachgab.

HB NÜRNBERG. Händler nannten die Zahlen teilweise „schwächer als erwartet“. Im ersten Quartal erhöhte Leoni den Überschuss um knapp 44 Prozent auf 7,9 Millionen Euro. Vor Zinsen und Steuern ergab sich ein Ergebniszuwachs um 81 Prozent auf 17,2 Millionen Euro. Die Erlöse stiegen um 23 Prozent auf 350 Millionen Euro.

Das starke Umsatzwachstum lasse sich aber nicht über das ganze Jahr halten, teilte die Leoni AG mit. Deshalb bleibe man bei der Umsatzprognose von 1,43 (Vorjahr: 1,25 ) Milliarden Euro für das Gesamtjahr. Beim operativen Ergebnis werde weiterhin eine Marge von sieben Prozent angestrebt. Ob die Belastungen durch die Rover- Insolvenz kompensiert werden könnten, lasse sich noch nicht sagen.

Der Bereich Bordnetzsysteme erhöhte den Umsatz dank Großprojekten für Opel, Mercedes und BMW um 36 Prozent auf 201,1 Millionen Euro. Weiteres Wachstum bis 2007 sei gesichert, hieß es. Im Bereich Draht und Kabel erhöhten sich die Erlöse um 8,7 Prozent auf 148,9 Millionen Euro, das Ergebnis ging wegen anhaltenden Preisdrucks jedoch spürbar zurück.

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