Unternehmen oder Marken
Börsenkandidat Halloren plant Zukäufe

dpa-afx HAMBURG/HALLE. Die Halloren Schokoladenfabrik AG aus Halle will mit dem Geld aus dem für Mai geplanten Börsengang auf Einkaufstour gehen. "Wir wollen weiter zukaufen. Entweder Unternehmen oder Marken", sagte Halloren-Vorstandschef Klaus Lellé der "Financial Times Deutschland". Es gebe Gespräche im Bereich Pralinen und Trüffel. Zudem sieht er den Börsengang als Marketinginstrument, um die Bekanntheit von Halloren in den alten Bundesländern zu erhöhen.

Nach Ansicht von Lellé steht das Unternehmen am Beginn einer Phase mit wachsenden Umsätzen und Gewinnen. Schon 2006 war der Umsatz um acht Prozent auf 25,9 Mill. Euro gestiegen, bei 1,03 Mill. Euro Überschuss, sagte er der Zeitung. Durch eine neue Produktionsanlage werde sich die Fertigungskapazität bis 2008 auf 1 500 Tonnen fast vervierfachen.

Halloren ist mit ihrer 200 Jahre alten Firmengeschichte die älteste produzierende Schokoladenfabrik Deutschlands und beschäftigt 330 Menschen. Bekanntestes Produkt ist die Praline "Original Halloren Kugel". Großaktionär mit 90 Prozent Anteil ist Aufsichtsratschef Paul Morzynski. Er soll dem Bericht zufolge nach der Emission mehr als 50 Prozent halten.

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