Unternehmen plant aggressivere Preis- und Marketingstrategie in den USA
Puppenhersteller Zapf verzeichnet schwaches US-Geschäft

Der fränkische Puppenhersteller Zapf Creation hat dank guter Geschäfte im Stammmarkt Europa in den ersten neun Monaten Gewinn und Umsatz gesteigert - vor allem dank der Markteinführung einer neuen Babypuppe in Europa.

HB FRANKFURT. Für das Gesamtjahr 2003 geht das fränkische Unternehmen aber von einem Ergebniswachstum aus. Die im MDax notierten Zapf-Aktien brachen um rund 13 Prozent ein.

Die positive Geschäftsentwicklung in den USA über die Spielzeughandelskette Toys R Us habe sich 2003 nicht fortgesetzt, teilte Zapf am Mittwoch in Rödental mit. Auch seien die Auftragseingänge für das traditionell starke Weihnachtsgeschäft deutlich niedriger. In den ersten neun Monaten hätten die Dollar-Umsätze um fünf Prozent unter dem Vorjahreswert gelegen, in Euro umgerechnet sogar um 21 Prozent. Mit einer aggressiveren Preis- und Marketingstrategie in den USA wolle Zapf in Zukunft gegen den negativen Trend angehen.

Im Stammgeschäft Europa seien die guten Geschäfte maßgeblich auf die neue Baby Annabell-Puppe zurückzuführen, teilte Zapf mit. In Deutschland sei im dritten Quartal eine deutliche Wachstumsdynamik zu spüren gewesen und auch weitere wichtige europäische Märkte wie Frankreich und Spanien entwickelten sich im Rahmen der Planung.

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe in den Monaten Januar bis September um zehn Prozent auf 20,5 Mill. Euro zugelegt, teilte der Hersteller der Kinderlieblinge „Baby Born“-Puppen mit. Bereinigt um Währungseffekte seien mit 139,1 Mill. Euro sieben Prozent mehr umgesetzt worden als im Vorjahr. Unbereinigt stagnierte der Umsatz jedoch. Für das Gesamtjahr 2003 erwartet die gelistete Gesellschaft bei einem etwa konstanten Umsatz ein Ergebniswachstum von sieben Prozent.

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