Unternehmen übertraf die Erwartungen
Roche verbucht Umsatzplus im ersten Quartal

Der Schweizer Pharmakonzern Roche hat im ersten Quartal seinen Umsatz leicht gesteigert. Wie das Unternehmen am Mittwoch in Basel mitteilte, legten die Erlöse um drei Prozent auf 7,55 Milliarden Schweizer Franken zu.

HB ZÜRICH. In Lokalwährungen entsprach das einem Umsatzplus von 15 Prozent, gab Roche am Mittwoch bekannt.

Im wichtigsten Bereich Pharma erhöhte sich der Umsatz um 16 Prozent in Franken und um 17 Prozent in lokalen Währungen auf 5,65 Mrd. sfr. Die Diagnostics-Division erzielte einen Umsatz von 1,91 Mrd. sfr, was einem Wachstum von elf Prozent in Franken und von zehn Prozent in Lokalwährungen entsprach.

Roche übertraf damit die Erwartungen. Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Quartalsumsatz von 7,26 Mrd. sfr gerechnet. Der Pharma-Umsatz war auf 5,42 Mrd. sfr und der Diagnostics-Umsatz auf 1,83 Mrd. sfr geschätzt worden. Für das gesamte Jahr 2004 rechnet Roche weiterhin sowohl für die Division Pharma als auch für den Bereich Diagnostics mit einem Umsatzwachstum über dem Weltmarkt. Zudem wird eine wesentliche Steigerung des Konzerngewinns in Aussicht gestellt. Die Margenverbesserung bei Pharma und Diagnostics komme planmässig voran, hiess es.

Roche strebt laut früheren Angaben im Pharma-Bereich im Gesamtjahr eine Betriebsgewinnmarge vor Sonderpositionen von gegen 26 Prozent an und in der Diagnostics-Division sollen es Ende 2006 rund 23 Prozent sein. Auf Konzernebene soll im Jahr 2005 eine Betriebsgewinnmarge von über 22 Prozent erreicht werden.

2002 hatte Roche bei einem Umsatz von 28,96 Mrd. sfr einen Reingewinn von 3,07 Mrd. sfr erzielt. Die Betriebsgewinnmarge im Konzern betrug 21,1 Prozent, in der Pharma-Division resultierte eine Marge von 23,0 Prozent und im Diagnostics-Bereich waren es 19,0 Prozent.

Roche hat den Bereich Vitamine- und Feinchemikalien im September 2002 an die niederländische DSM verkauft. Bei Berücksichtigung des Vitamingeschäfts stieg der Umsatz im ersten Vierteljahr gegenüber den 7,36 Mrd. sfr des Vorjahresquartals sowohl in Franken als auch in lokalen Währungen um drei Prozent.

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