Unternehmen verweist auf das gute wirtschaftliche Umfeld
Arcelor sieht Spielraum für höhere Stahlpreise

Der weltgrößte Stahlhersteller Arcelor hat im ersten Halbjahr 2004 Umsatz und Gewinn gesteigert. Mit der 40-prozentigen Steigerung beim Betriebsgewinn hat das Unternehmen die Analystenprognosen übertroffen.

HB BRÜSSEL. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen und Amortisation (Ebitda) sei auf 1,8 Mrd. Euro von 1,3 Mrd. Euro im Vorjahr gesteigert worden, teilte Arcelor am Freitag in Brüssel mit. Analysten hatten mit einem Ebitda von 1,6 Mrd. Euro gerechnet. Der Umsatz erhöhte sich um 7,4 Prozent auf 14,6 Mrd. Euro. Der Reingewinn stieg um 141 Prozent auf 865 Mill. Euro.

Arcelor rechnet auch im Gesamtjahr 2004 mit einem starken Ergebnis. Das Unternehmen verwies dabei auf das gute wirtschaftliche Umfeld sowie das anhaltende Wirtschaftswachstum in Nordamerika und Asien, darunter vor allem in China. Es gebe noch Spielraum für weitere Preiserhöhung für Flachstahlprodukte im vierten Quartal, hieß es. Arcelor hatte bereits Preiserhöhungen für das dritte Quartal mit der Begründung von höheren Kosten angekündigt. In den vergangenen zwei Jahren haben sich die Preise vieler Stahlprodukte bei stark steigender Nachfrage aus China verdoppelt. Mehr als ein Viertel des weltweiten Stahlbedarfs entfällt auf China.

Arcelor war vor zwei Jahren aus der Fusion der französischen Usinor, der luxemburgischen Arbed und der spanischen Aceralia entstanden.

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