Unternehmen visiert „stabile Ertragslage“ an
Audi fährt auf Rekordniveau zu

Dank der großen Nachfrage bei den Modellen A3 und A8 kann das Ingolstädter Unternehmen im ersten Halbjahr 2004 einen Rekordabsatz vorweisen. Dabei steigerte sich der Absatz des A3-Modells auf fast ein Drittel.

HB FRANKFURT. In den Monaten Januar bis Juni habe das Unternehmen 389. 970 Einheiten ausgeliefert, teilte Audi am Montag mit. Das seien 0,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Juni seien die Umsätze allerdings um 2,2 Prozent auf 67. 730 Einheiten im Vergleich zum Jahr zuvor gesunken, sagte ein Audi-Sprecher. Die Nachfrage nach dem Kompaktmodell A3 sei in der ersten Jahreshälfte um fast ein Drittel gestiegen. Zudem seien 32,3 Prozent mehr A8-Limousinen ausgeliefert worden. Die Nachfrage nach dem kleinsten Audi-Modell, dem A2, habe dagegen bis Juni um 22,1 Prozent nachgelassen.

Regional hätten sich die Märkte unterschiedlich entwickelt: In den USA gingen die Umsätze um 7,6 Prozent zurück. Als Exportland Nummer Eins für Audi hat nunmehr Großbritannien die USA überholt. Im ersten Halbjahr habe Audi dorthin 9,2 Prozent mehr Fahrzeuge ausgeliefert. Während in China der Absatz mit 1,3 Prozent rückläufig gewesen sei, habe Audi den Verkauf in der Region Osteuropa kräftig gesteigert. Von Januar bis Juni ergebe sich ein Anstieg von 17 Prozent auf 8 144 Fahrzeuge, teilte Audi mit. „Wir erwarten für die nächsten Jahre ein deutliches Wachstum bei konstanter Wirtschaftskonjunktur“, erklärte Vertriebs- und Marketingchef Ralph Weyler mit Blick auf die Region.

2003 hatten die Ingolstädter zwar einen Rekordabsatz erzielt, auf Grund mangelnder Wechselkursabsicherung innerhalb des VW-Konzerns aber einen Gewinnrückgang vor Steuern um fast zwölf Prozent auf 1,254 Milliarden Euro hinnehmen müssen. Der Umsatz kletterte um 3,6 Prozent auf 23,41 Milliarden Euro. Hinsichtlich des Gewinns hatte Audi zuletzt bekräftigt, 2004 eine „stabile Ertragslage“ anzuvisieren.

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