Unternehmen voll ausgelastet
Stahlindustrie steht vor einem Rekordjahr

Glänzende Geschäft werden der anhaltende weltweite Stahlboom und eine höhere Nachfrage im Inland 2005 den deutschen Stahlherstellern bescheren.

HB DÜSSELDORF. Wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl am Montag in Düsseldorf mitteilte, soll die Rohstahlproduktion mit 47 Millionen Tonnen einen Rekordwert erreichen. Derzeit produzierten die Betriebe mit 98 Prozent an der Kapazitätsgrenze, um die gestiegene Nachfrage zu bedienen, erklärte Verbandspräsident Dieter Ameling.

In diesem Jahr soll die Rohstahlerzeugung um 4 Prozent auf 46,5 Millionen Tonnen wachsen. Angekurbelt werde die Produktion 2005 besonders durch eine höhere Nachfrage wichtiger inländischer Kunden wie der Autoindustrie und dem Maschinenbau. Derzeit beschäftigen nach weiteren Angaben der Wirtschaftsvereinigung rund 100 Unternehmen der Stahlindustrie etwa 95 000 Menschen.

Impulse erhalte die Stahlindustrie 2005 darüber hinaus von einem weiterhin aufnahmefähigen internationalen Markt. In China werde es nicht zum befürchteten Einbruch kommen, was sich positiv auf die asiatischen Nachbarländer auswirke. „Der Weltstahlmarkt wird wegen des Wachstums in China auf hohem Niveau stabil bleiben“, prophezeite Ameling.

Wegen des weltweiten Stahlbooms bleibt die Lage bei Rohstoffen dagegen angespannt. Die Preise für Eisenerz, Kohle, Koks, Schrott und die übrigen Einsatzstoffe für die Stahlerzeugungen würden nach wie vor auf hohem Niveau bleiben. Eine kurzfristige Entspannung der Rohstoffpreise sei nicht zu erwarten.

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